Mikroinjektion von Sperma (ICSI)

ICSI ist eine Variante der FIV die in Fällen mit einer geringen Anzahl an Eizellen sowie niedriger Qualität, krankhaftem Samen oder bei vorherigem Versagen von FIV genutzt wird.

Diese Technik besteht darin Spermatozyten die zuvor im Labor ausgewählt wurden, in allen reifen Eizellen einzupflanzen, die Ihrem Eierstock entnommen wurden. Bei diesem Verfahren müssen die Eizellen entnommen und ins Labor gebracht werden um dort mit den Spermatozyten Ihres Partners oder eines Spenders befruchtet zu werden. Ab diesem Moment müssen wir die erhaltenen Embryonen zwischen zwei und fünf Tagen kultivieren, bis wir den idealen Moment der Einpflanzung bestimmen können. Die ausgewählten Embryonen (maximal drei) werden in Ihren Uterus eingepflanzt, wo sie dann ihre Entwicklung fortsetzen können.

Die übrigen als geeignet eingestuften Embryonen werden für spätere Zyklen kryokonserviert, können aber auch anderen Paaren oder der Forschung zur Verfügung gestellt werden, im Rahmen des spanischen Gesetzes zu Techniken der assistierten Reproduktion.

Wenn Sie eine Samenspende für diese Technik benötigen, müssen Sie wissen, dass alle Spender volljährig sind und nach Blutgruppe und physiologischen Charakteristiken der Person ausgewählt werden, die die Spende anfragt. Sie sind anonym und werden vollständig untersucht, um pathologische oder genetische Probleme sowie sexuell übertragbare Krankheiten ausschließen zu können.

Der Erfolg dieser Technik hängt zum großen Teil vom Alter der Frau ab, der Zahl und Qualität der erhaltenen Eizellen, der Samenprobe und der Entwicklung der Embryonen. Im Allgemeinen liegt die Schwangerschaftsrate pro Zyklus zwischen 40 und 65%, wobei diese Zahl bei Personen unter 35 Jahren über 70% liegt.

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